Schulranzen – ein sehr heikles Thema
Schulranzen – ein sehr heikles Thema, denn die Auswahl sollten Eltern nicht auf die leichte Schulter nehmen. Natürlich bevorzugen die Kleinen ihre Lieblingshelden auf der neuen Tasche, die sie nun tagtäglich begleiten soll, aber ist sie auch für den Rücken geeignet?
Ein Schulranzen sollte nicht nur hübsch aussehen, sondern auch spezielle Voraussetzungen erfüllen, um den täglichen Anforderungen des Schulalltags gerecht zu werden. Ein guter Schulranzen muss standfest sein und darf nicht ständig umkippen, darüber hinaus sollte er möglichst robust sein, um auch Stürzen zu widerstehen. Er sollte sich dem Rücken des Kindes möglichst gut anpassen und außerdem gepolstert sein, damit auch längere Strecken nicht zu einer schmerzhaften Tortur werden, weil der Schulranzen am Rücken drückt und die Gurte an den Schultern kneifen. Bei Schultaschen sollten Eltern nicht allein dem Geschmack der Kinder nachgeben, sondern genau prüfen, welche Büchertasche perfekt auf den kleinen Rücken passt. Nicht jede Marke und jedes Modell ist für jeden Rücken geeignet, was ein Anprobieren vor dem Kauf unumgänglich macht. Doch nicht nur der perfekte Sitz ist von Bedeutung, auch ein realistisches erstes Tragen sollte vor der Kaufentscheidung getestet werden.
Hierfür werden einfach einige Bücher oder auch eine Packung Kopierpapier in den Ranzen gepackt, womit die Kinder gleich das Alltagsgewicht testen können. Nicht selten kommt erst bei diesem Test zum Vorschein, ob der Schulranzen nicht vielleicht doch an irgendeiner Stelle unangenehm drückt. Auch wenn der Ranzen mit Lillifee oder Sponge Bob nicht passen sollte – nahezu alle Firmen bieten kindgerechte Motive an, die für beinahe jeden Geschmack der Kleinen etwas Passendes im Sortiment vorweisen können. Feen, Einhörner oder Prinzessinnen für die Mädels, aber auch Piraten und Dinosaurier für die coolen Jungs – alles ist im mittlerweile in der breit gefächerten Auswahl der Händler vertreten und zu bestellen. Ein Schulranzen sollte niemals „blind“ gekauft werden, sondern nur nach einer ausführlichen Anprobe, damit es nicht einige Tage nach dem Kauf zu Problemen kommt.
